Japan-Oktoberfest-Moga-Mobo-Comic-Exprosion

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Hallo teure Leserschaft aka Partygemeinde

Vielen Dank erst mal an Alle, die es am Freitag auf unsere Geburtstagsparty geschafft haben.
Es war eine beschauliche Feierlichkeit or like Clint Eastwood would say: you made our day, punks!

Hoffentlich seid ihr alle gut nach Hause gekommen. Wir gerade so…

Als Schmankerl zum Montag eine illustre Impression, wie Moga Mobos Eintritt ins Twen Alter auf der anderen Seite des Globus begangen wurde.
Sehet und staunet.

peace
Die Moga Moboys

Thomas, Titus und Jonas

 

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Comic Salon 2014 – 1

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4 Tage Ferienlage auf dem Comicsalon liegen hinter uns.
Wie immer ein grosser Spass die Comicfamilie zu treffen, mit all den Stars, Sternchen und den gruseligen Onkels, die es ja auch in jeder Familie gibt.
 

Der Alltag hat uns wieder in seinen Fängen und es gibt einiges abzuarbeiten.
Deshalb hier erst mal nur ein kurzer Film von unserem kleinen Zeltdorf samt Ausstellung zum 20 jährigen kurz nach der Eröffnung.

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Wundert euch nicht über die etwas wackelige Kameraführung.
Mangels einer Steadycam haben wir die Mühle auf den Helm eines Bären montiert. Daher der schwankende Gang.Zum Schluss hat der kleine Racker dann leider unsere Biervorräte entdeckt und war für weitere Aufgaben nicht mehr zu gebrauchen.
Das T-Shirt, das der Bär trägt könnt ihr demnächst hier käuflich erwerben.

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PS:  Während Veröffentlichung dieses Beitrags klingelte es übrigens an der Tür und der Berliner Teil der Auflage wurde angeliefert. Das ist uns dann doch noch eine Meldung wert.
Ihr Glücklichen dürft auch also in den nächsten Tagen auf die Jubiläumsausgabe eures Lieblingscomicumsonstmagazins in den üblichen Lokalitäten freuen.

weiter Fotos, Reisebericht und mehr Infos gibt es, wenn wir ausgepackt und Wäsche gewaschen haben.

Bis dann
cheers
Jonas, Thomas und Titus

 

Moga Mobo – Countdown to 111

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Tja, unsere Serie Melancholic MOGA MOBO Memories hat sich rar gemacht die letzten Wochen.
Da hatten wir den Arbeitsaufwand 3 Hefte gleichzeitig zu produzieren doch ein wenig optimistisch eingeschätzt.
Neben den Nachtschichten blieb leider kein Platz mehr für den ein oder anderen erquicklichen Blogpost unsererseits.

Aber ihr dürft euch mit uns freuen. Seit Ende letzter Woche sind unsere Babys im Druck. Also praktisch so gut wie entbunden.
Das Licht der Welt werden sie dann in Erlangen auf dem Comicsalon erblicken.

Für alle, die es nicht zu unserer 2o Jahrweiser vor Ort schaffen hier schon mal die Cover als Vorgeschmack.

Ab Mitte Juni gibt es die famosen Faszikel – wie üblich umsonst – in Stuttgart und Berlin und in gut sortierten Comicläden im deutschsprachigen Raum.

Komplett und ausschließlich gefüllt mit prallen 90 Seiten Comics von den drei Moga Moboys themselves.
Wir sind selbst noch sprachlos !!

Freut euch mit uns
Titus, Jonas und Thomas

 

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20 Jahre Moga Mobo – part 6

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Melancholic MOGA MOBO Memories
Part No.: 6 Phase II

On with the show:
Gründungsmitglied Davor war ausgestiegen, Christof war schon ein Weilchen ins sonnige Spanien auf und davon. Die anderen tapferen Mogalein hatten sich mehr oder weniger in Wohlgefallen aufgelöst. Die Kooperation mit den Wienern. hatte nicht wirklich funktioniert und schlummerte friedlich ein.

Plötzlich standen wir zu dritt da.
Was machen? Das ganze Projekt für beendet erklären? Wir mussten etwas ändern.

Da man zu dritt ziemlich beweglich ist, und alle 3 ähnliche Vorstellungen von dem Heft hatten, beschlossen wir ALLES zur Disposition zu stellen. Nur noch die Art von Heften zu machen auf die wir richtig Bock hatten (nicht dass das bei den vorherigen nicht der Fall gewesen wäre. Aber starren Format, Umfang und Termindruck liessen uns irgendwie “erlahmen”.)
MM 16 Halloween WEb
Die Nummer 16 – unser Halloweenheft – trägt erste deutliche Spuren dieser Zeitenwende. Ein neues Format. schmutziges Recyclingpapier innen und echtes Schweinehirn auf dem Cover.

Presse 98 SchlaglichtCover

Einige Monate erschien erschien dieser Bericht in dem Ludwigsburger Magazin “Schlaglicht”, im Mai 98:

Wo kein Verlag ist, der Comics druckt, wird einfach einer aufgemacht. So dachten vor über 3 Jahren acht engagierte Comicfreaks, und Moga Mobo ward geboren, das kostenlose, 10 000fach gedruckte, in rund 200 Stuttgarter Kneipen ausliegende Comicmagazin. Mittlerweile hat sich die Mannschaft der Macher auf Sven Abel, 27, Titus Ackermann, 26, und Jonas Greulich, 26, reduziert. Anfangs erschien jeden Monat ein Heft, in dem die Moga Mobos Bildergeschichten aller Art, eigene und zugesandte, abdruckten. Heute “kann Moga Mobo alles sein” sagt Sven, der an der Filmakademie Ludwigsburg studiert: eine Zeitung, eine Videocassette, ein bemalter Bus” – oder, wie diesen Monat, ein SCHLAGlicht Titelbild. Hauptsache originell.
Moga Mobos müssen aber nicht einmal irgendwelche Produkte des Trios sein. “Am Anfang waren Moga Mobos Hefte, mittlerweile sind sie einfach nur noch wir” sagt Jonas und erklärt damit die Macher selbst zu Moga Mobos.
Drei Ausgaben haben die 3 Macher bisher nach dem neuen Konzept herausgebracht: Im vergangenen Herbst erschien ein Heft ausschliesslich mit Comics zum Thema Halloween, in dem “wir mal richtig dreckig sein konnten und böser als sonst”, wie Sven süffisant lächelnd erzählt. Zur Weihnachtszeit haben sie einen Adventskalender aus winzigen Comicbüchlein herausgebracht, in dem sich die Zeichner zum Thema Advent und Weihnachten etwas einfallen lassen sollten.”

MM 17 40 Adventskalender

“Der Adventskalender war der Renner in Stuttgart. Für Werbekunden und Zeichner hätten sie eine Warteliste führen müssen, sagt Sven. Und im März haben die Drei zum Internationalen Frauentag Plakate gedruckt. Für die kommenden Monate planen sie ein Heft rund ums Sommerloch, in dem sich die Zeichner über dieses tiefgründige Thema auslassen sollen. “Alle reden davon, wir haben`s” heisst die Devise. Tatsächlich wird das Magazin mittendrin ein ordentliches Loch haben, versprechen die drei Comicfreaks, die alle noch studieren, Sven und Jonas an der Filmakademie Ludwigsburg und Titus an der Kunstakademie Stuttgart.”
MM 47b SommerlochmitHand
Wer hätte gedacht dass es so teuer ist das Heft mit einem großen Loch zu versehen?
Und wer, dass sich viele Zeichner schwer tuen wenn man Ihnen ein Loch gibt zum drum herum zeichnen??? Wieder was gelernt. Unser Heft zum Sommerloch. Wir probierten uns fleissig aus.

StrandStand web

Der Messestand zum Heft – 2 Tonnen feiner Sand, mit Palmen aus Pappe, Filmleuchten und Liegestühlen verschaffte uns einen Strandurlaub auf dem Comicsalon in Erlangen.

Da die wenigsten Comicnerds diese distingierte Inszenierung der Sommerloch Idee nicht verstanden und sowieso Hefte mit Löchern drin mieden wie der Teufel das Weihwasser hatten wir damals schön viel Zeit einen Typen kennen zu lernen, der aus Stuttgart kommend, auf dem Weg nach Berlin, dem Comicsalon einen Besuch abstattete – ein gewisser Thomas “Legron” Gronle.

MM 48b ZeitungWeb

Direkt nach Erlangen folgte die Comiczeitung. ECHTE Zeitungsgeschichten in Comicform war das Konzept und dafür jede Menge Platz. Die letzten Exemplare zerfallen nach 15 Jahren zusehends – Zeitung: Kein Medium für die Ewigkeit. Schon wieder was gelernt. MOGA MOBO auf dem Zenit der Macht. Mit den damals erreichten 500 000 Heften liessen wir uns, wie Putin dem Cäsarenwahn erlegen, in grandioser Pose ablichten.

Moga Tower foto
Ich erinnere mich noch gut: ich fand es damals voll abgefahren dass man mit dem Computer einfach so Sachen wie Hochhäuser und unsere Köpfe zusammen schoppen konnte. Und als Sven dann oben noch den Moga Schriftzug draufgepackt hat … WOW!

Mehr abgefahrener Computershit und Comicmätzchen aus der MogaMoboSchmiede demnächst hier

euer
TITUS

und die Moga Moboys

20 Jahre Moga Mobo – part 4

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20 JAHRE MOGA MOBO oder
“Melancholic Moga Mobo Memories”

Da hatten wir also dieses Heft. Unsere eigene kleine Welt.
Doch jede Welt braucht einen König. So steht es geschrieben.

Nach Hefte Nummer 7 hatte sich Christoph Ruoss, Mitbegründer und gestrenger Zuchtmeister, in Richtung Spanien abgesetzt, wo er dem Gott des Comics in wärmeren Gefilden dienen sollte.

Und so herrschte nun König Sven I (fast immer) gerecht und (manchmal) weise.

Eine seiner Maßnahmen war, einen gigantischen Arsch mit Zähnen aufs Cover zu packen.
Er stellte damit die Weichen für so manch zotigen Mummenschanz.

MM Cover 08

Wir zeichneten und druckten fleissig weiter auf unserer Mission, die Welt da draussen mit Comics zu beschenken. Mit der Nummer 9 – dem Beginn der Regentschaft von König Titus I durchbrachen wir die 100 000er Grenze und feierten das gebührend mit Stuttgarts erster Schnitzeljagd. Die Gewinnerin derselben zierte das Cover einer der nächsten Ausgaben.

MM Cover 11

Nebenher produzierten wir etliche selbstkopierte und handgetackerte Moga Mobo Spezials, wenn sich eine Gelegenheit dafür bot. Workshop Ergebnisse, Tribute Pikkolos und Auftragsarbeiten und Sammelkarten. Man muss alles mal gemacht haben.

MM Spezial

Auf dem Comicsalon in Erlangen sorgte dann der Mobomat, eine ausgeklügelte, mechanische Zeichenmaschine für Aufsehen.

MobomatVorne
Die Redaktion hatte  in der kurzen Zeit ihres Bestehens etliche Aspiranten kommen und gehen sehen. Mit Heft Nummer 12 verabschiedete sich Titus für ein Austauschjahr nach Glasgow.

Die schnelle Taktung der ersten Nummern und das Studium der Redaktionsmitglieder frass immer mehr Zeit für die eigenen Comics. Immer öfter hatten wir das Gefühl, das Heft – das wir ja für unsere Geschichten erfunden hatten mit Material aus den Schubladen anderer Zeichner zu füllen. Resteverwerter zu sein, statt kreative Brutstätte. Ein Wechsel musste her.

Aber wie?
Das lest ihr demnächst an dieser Stelle.
Wir halten euch gepostet.

tschüssikovski
euer Jonas

und die Moga Moboys